Kohortenstudien bescheinigten der brusterhaltenden Therapie (BCS) ein besseres Gesamt- und brustkrebsspezifisches Überleben – im Vergleich zur Mastektomie (Mx). Allerdings war aufgrund der zugrundeliegenden Daten unklar, ob diese Vorteile nicht durch Störfaktoren wie sozioökonomischer Status und Morbidität begünstigt wurden. Nun hat eine…
Nicht allen Schwangeren fällt es leicht, auf das Rauchen, das Glas Wein oder Sekt zu verzichten, obwohl sie ihrem ungeborenen Kind damit schaden. Das qualitätsgeprüfte Online-Programm IRIS der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unterstützt Schwangere darin, ihren Alkohol- und Tabakkonsum zu beenden – kostenlos, anonym und…
Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind, erhalten heute seltener eine Chemotherapie. Zudem werden die Patientinnen eher mit einer neoadjuvanten als einer adjuvanten Chemotherapie behandelt. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die Wissenschaftler um Fabian Riedel von der Universität Heidelberg nun durchgeführt haben.
Zwei große randomisierte Studien [1, 2] haben gezeigt, dass bei der brusterhaltenden Therapie des Mammakarzinoms das Bestrahlungsvolumen im Vergleich zur Ganzbrustbestrahlung reduziert werden kann. Die jetzt publizierten Langzeitergebnisse der ELIOT-Studie [3] widersprechen auf den ersten Blick diesen Ergebnissen. Denn nach 15 Jahren zeigte sich,…
Die weibliche Verhütung, ob per Pille oder Tubenligatur, könnte das Risiko einer verfrühten Menopause erhöhen. Einerseits könnte der hormonelle Eingriff zu einer Follikelatresie führen, andererseits die Ligatur zu einer Unterversorgung der Ovarien. Die bislang größte Studie, die diese Zusammenhänge untersucht hat, kommt nun zu dem Schluss, dass…
Welchen Nutzen hat das zweistufige Screening von Schwangeren mit einem oralen Glukosetoleranztest? Mit dieser Frage haben sich Wissenschaftler um Teresa A. Hillier vom Center for Health Research and CIHR-Hawaii nun auseinandergesetzt.
Diagnose Brustkrebs: Rund 88 Prozent der Patientinnen überleben die gefährliche Krankheit in den ersten fünf Jahren. Für die Rückkehr in die Normalität ist der Beruf wichtig. Forschende der Universität Bonn und der Deutschen Krebsgesellschaft haben untersucht, wie zufrieden ehemalige Patientinnen mit der Entwicklung ihrer Erwerbstätigkeit über…
Inwieweit wirkt sich eine Brustkrebserkrankung auf die Arbeitsproduktivität und die Lebensqualität der Betroffenen aus? Diese Frage stand im Fokus einer Studie, die das Team um Debu Tripathy vom University of Texas MD Anderson Cancer Center durchgeführt hat.
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert die Fortsetzung und Ausweitung der sogenannten „ToSyMa“-Studie: eine der weltweit größten Untersuchungen digitaler Bildgebungstechniken zur Früherkennung von Brustkrebs und Auswirkungen auf die Effizienz im Mammographie-Screening.
Inwieweit ist die Zahl von Arztbesuchen aufgrund psychischer Erkrankungen bei Frauen nach der Geburt eines Kindes während der Corona-Pandemie gestiegen? Mit dieser Frage haben sich Wissenschaftler aus Kanada nun befasst.
In einem kleinen Teilnehmerkollektiv von 38 schwangeren Gesundheitsmitarbeiterinnen zeigten die beiden zugelassenen mRNA-Impfstoffe eine gute Verträglichkeit. Die Studienautoren empfehlen Schwangeren, zahlreich an Impfstudien teilzunehmen, um die Datenlage und die Langzeitbeobachtungen aufstocken zu können.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert eine Studie der Universitätsmedizin Halle (Saale) zur Behandlung des frühen vorzeitigen Blasensprungs zwischen der 22. und 26. Schwangerschaftswoche für drei Jahre mit 913.000 Euro.
Inwieweit erhöht Adipositas das Risiko für Intervallkarzinome? Mit dieser Frage haben sich Wissenschaftler um Dr. Anne Marie McCarthy von der Universität in Philadelphia befasst.
Frauen mit intrahepatischer Schwangerschaftscholestase leiden meist an heftigem Juckreiz und sind einem erhöhten Risiko für Totgeburten ausgesetzt. Zur Behandlung wird Ursodeoxycholsäure (UDCA) eingesetzt. Eine Metaanalyse liefert nun Ergebnisse zu den Effekten einer UDCA-Therapie auf perinatale Outcomes.
Infizieren sich Frauen mit dem humanen Papillomavirus, kurz HPV, haben sie ein höheres Frühgeburtsrisiko. Das ist das Ergebnis einer schwedischen Studie.