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Nocebo-EffektMehr Nebenwirkungen bei teuren Scheinmedikamenten

Er ist das negative Gegenstück zum bekannten Placebo-Effekt: der Nocebo-Effekt. Vor Kurzem haben wir darüber berichtet, dass dieser bei Krebspatienten überraschend häufig auftritt. Jetzt fanden Hamburger Wissenschaftler heraus, wie sich Preisinformationen über ein Medikament auf den Nocebo-Effekt auswirken.

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ÜbersichtsartikelDas Mammakarzinom

In dieser Übersichtsarbeit lesen Sie die wichtigsten Fakten rund um das Thema Brustkrebs. Informieren Sie sich von der Ätiologie, Diagnostik und Therapie bis zum Brustkrebs in der Schwangerschaft und beim Mann über die vielen Aspekte der Erkrankung.

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PanoramaBessere Diagnose von Gebärmutterhalskrebs

Ein neuer automatisierter Test zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs wird seit Oktober am InfectoGnostics Forschungscampus Jena entwickelt. Im Forschungsprojekt „ASSURER“ soll bis 2020 ein Vor-Ort-Test entstehen, mit dem Ärzte schnell und sicher entscheiden können, ob eine zuvor diagnostizierte Auffälligkeit therapiert werden muss.*

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Fun-FactsImmunsystem und Angst sind offenbar eng verknüpft

Angst vor einer Prüfung oder schwierigen Lebenssituationen haben wir alle. Wenn jedoch der harmlose Gang zur U-Bahn oder der Anblick einer Spinne zu einer panikartigen Schockstarre führt, spricht man von schweren Angststörungen. Schlecht, dass sich so eine Angst auch negativ auf das Immunsystem auswirkt.

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Letztes TrimenonSchwangere sollten am besten seitlich schlafen

Je weiter die Schwangerschaft fortschreitet, desto mehr Gewicht muss die Mutter in spe mit sich tragen und auch zur Schlafenszeit mit ins Bett nehmen. Wie eine Schwangere dabei auf der Matratze liegt, hat Einfluss auf die Vitalität ihres Babys. Denn wenn sie auf dem Rücken liegt, wird das Kind stiller – voraussichtlich weil es einen leichten…

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Endometriose erhöht das Hautkrebsrisiko

Eine französisch-amerikanische Arbeitsgruppe hat bei fast 100.000 Frauen untersucht, ob es einen Zusammenhang zwischen Endometriose und verschiedenen Hautkrebsformen gibt. Und tatsächlich: im Patientenkollektiv zeigte sich eine deutliche Assoziation – insbesondere bei einer Krebsform.

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PanoramaKaiserschnitt-Risiko ist vererbbar

Frauen, die wegen einem Schädel-Becken-Missverhältnis ihrer Mutter durch Kaiserschnitt auf die Welt kamen, entwickeln mehr als doppelt so häufig ein Missverhältnis bei der Geburt ihrer Kinder als jene Frauen, die natürlich geboren wurden.

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GeburtsvorgangEpiduralanästhesie verlängert Austreibung nicht

Weniger Schmerzen bei der Geburt, dafür aber eine längere Austreibungsphase? So lautet zumindest die in der Gynäkologie weitverbreitete Annahme angesichts einer Epiduralanästhesie in der 2. Phase. Dieses Dogma kann jedoch getrost ad acta gelegt werden – glaubt man den Ergebnissen dieser amerikanischen Studie.

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Multiple-Choice-QuizIhr Zytologie-Wissen ist gefragt!

Es ist mal wieder Zeit, Ihre Kenntnisse aus dem Zytologie-Kurs aufzufrischen! Werfen Sie daher gleiche einen Blick auf diese Quizfrage und geben Sie Ihren Antworttipp im Multiple-Choice-Modul ab.

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Anti-Müller-Hormon & CoBiomarker bei Frauen ab 30 sagen nichts über Fruchtbarkeit aus

Es gibt sie zum Teil bereits für Zuhause, um die eigene Fruchtbarkeit zu testen: Biomarker-Tests. Doch offenbar ist der Nachweis der gängigen Marker ohnehin zu vernachlässigen. Denn in diesem Patientenkollektiv lagen bei gebärfähigen Frauen bis 44 unterschiedliche Biomarker-Konzentrationen vor – ohne erkennbaren Effekt.

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PanoramaPräeklampsie wird durch eine Überdosis Genaktivität ausgelöst

Der Präeklampsie zugrunde liegt eine Störung in der Plazenta, deren Ursachen weitgehend ungeklärt sind. Nun schreibt ein Forschungsteam des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) in „Circulation“, dass die Präeklampsie nicht einheitlich und allein genetisch bedingt ist. Wie Untersuchungen an Plazentaproben zeigen, spielen dabei…

PodcastDienstmodelle im Kreißsaal - Das Hintergrundgespräch

Kürzlich haben wir hier eine deutschlandweite Umfrage veröffentlicht, in der die Dienstmodelle und die Auslastung geburtshilflich tätiger Ärzte thematisiert wurde. Aufgrund der hohen Resonanz auf das Thema haben wir nun mit einem der Hauptautoren der Umfrage, Herrn Johannes Neimann, gesprochen.

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SportverletzungenGehirnerschütterung kann Zyklus erheblich stören

Sport ist Mord, so zumindest die Einstellung einiger Sportmuffel. Nun ist körperliche Aktivität alles andere als ungesund. Passiert jedoch ein Unfall beim Sporteln, ist zumindest bei Kopfverletzungen Vorsicht geboten: Denn eine Hirnerschütterung kann den weiblichen Zyklus stark beeinträchtigen.