
Zentrum für Gynäkologische Onkologie
Ihr Partner für leitliniengerechte Tumortherapie
Das Zentrum für Gynäkologische Onkologie (ZGynO) der Universitäts-Frauenklinik Tübingen bietet Ihnen das gesamte Spektrum moderner Diagnostik und Therapie für Patientinnen mit gynäkologischen Tumoren. Unter dem Dach des Comprehensive Cancer Center (CCC) Tübingen-Stuttgart bündeln wir die Expertise verschiedener Fachdisziplinen, um eine individuelle, interdisziplinär abgestimmte Behandlung auf höchstem Niveau sicherzustellen.
Warum das ZGynO Tübingen?
- Zertifizierte Qualität: Als Teil des CCC Tübingen-Stuttgart sind wir nach den Standards der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert.
- Interdisziplinäre Tumorkonferenzen: Für komplexe Fälle bieten wir wöchentliche Boards, in denen Spezialisten aus Gynäkologie, Onkologie, Radiologie, Pathologie und Strahlentherapie gemeinsam Therapieempfehlungen erarbeiten.
- Modernste Therapien: Wir setzen alle aktuellen diagnostischen Verfahren und individualisierten Therapieoptionen ein – von minimal-invasiven Operationstechniken über systemische und radioonkologische Therapien bis hin zu innovativen Studienprotokollen.
- Nachsorge und Support: Neben der Akutbehandlung begleiten wir Ihre Patientinnen in der Nachsorge und bieten psychoonkologische sowie sozialmedizinische Unterstützung.
Hier finden Sie einen Überblick zu den Krankheitsbildern, ihrer Diagnostik und unsere Therapieprinzipien:
Diagnostik und Stadieneinteilung:
Das Ovarialkarzinom wird häufig erst in fortgeschrittenen Stadien erkannt, da frühe Symptome unspezifisch sind. Diagnostisch stehen die transvaginale Sonographie, CT/MRT sowie die Bestimmung von Tumormarkern (z. B. CA-125) im Vordergrund. Die histologische Sicherung erfolgt intraoperativ. Eine präzise Stadieneinteilung nach FIGO ist essenziell für die Therapieplanung.
Unsere Therapieprinzipien:
- Primäre Tumorreduktion durch radikale Operation → Ziel: makroskopische Tumorfreiheit
- Postoperative Chemotherapie: platinbasiert + Taxane
- Rezidivtherapie: individuell, inkl. sekundärer Zytoreduktion
- Einsatz zielgerichteter Substanzen (z. B. PARP-Inhibitoren)
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Diagnostik:
- HPV-Infektion ist die Hauptursache des Zervixkarzinoms
- Diagnostische Standardkette: Zytologie – Kolposkopie – Histologie
- Bildgebung: Vaginalsonographie, CT/MRT; präoperativ Blutbild, Elektrolyte, Gerinnung, SCC-Tumormarker, EKG, Thorax-Röntgen
Unsere Therapieprinzipien:
- Frühe Stadien: radikale Trachelektomie + laparoskopische Lymphonodektomie bei Fertilitätserhalt
- Standard: radikale Hysterektomie mit pelviner und paraaortaler Lymphadenektomie, ggf. Sentinel-Lymphknoten-Technik
- Fortgeschrittene Stadien: erweiterte Resektion bei Organbefall
- Nicht operabel: primäre Radiochemotherapie (6–8 Wochen, wöchentliche Chemo)
- Rezidiv: individuelle Entscheidung für Re-Operation, Bestrahlung oder systemische Therapie in interdisziplinären Tumorboards
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Diagnostik:
Endometriumkarzinom wird häufig durch auffällige Blutungen entdeckt. Diagnostik umfasst transvaginalen Ultraschall, Hysteroskopie mit Kürettage zur histologischen Sicherung sowie CT/MRT zur Ausbreitungsdiagnostik.
- Präoperative Basisdiagnostik: Blutbild, Elektrolyte, EKG, Thorax-Röntgen
Unsere Therapieprinzipien:
- Standard: Primär Hysterektomie mit bilateraler Adnexektomie, ggf. pelvine und paraaortale Lymphadenektomie
- Neuer Ansatz: Sentinel-Lymphknoten-Technik zur Reduktion der Morbidität
- Bei fortgeschrittenem Stadium oder Rezidiv: platinbasierte Chemotherapie oder Hormontherapie (Gestagene, Antiöstrogene) bei nachgewiesener Hormonrezeptor-Positivität
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Diagnostik:
- Frühsymptome: Leukoplakien, Pigmentveränderungen, Warzen
- Spätsymptome: blutiger Ausfluss, persistierender Juckreiz, Knoten/Geschwüre
- Diagnostik: gynäkologische Untersuchung, Biopsie, Bildgebung (Sono, CT, MRT)
- Präoperative Basisdiagnostik: Blutbild, Elektrolyte, EKG, Thorax-Röntgen
Unsere Therapieprinzipien:
- Primär: lokale Exzision mit Sicherheitsabstand statt radikaler Vulvektomie
- Lymphknoten: Sentinel-Lymphknotenbiopsie → ggf. komplette Ausräumung
- Rezidiv: erneute OP, Radiatio oder Chemotherapie
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Diagnostik und Stadieneinteilung:
- Seltene Tumoren der Uterusmuskulatur oder -schleimhaut
- Warnsymptome: postmenopausale Blutung, atypische Menstruationsmuster
- Diagnostik: gynäkologische Untersuchung, transvaginaler Ultraschall, CT/MRT für Ausbreitung
- Hysteroskopie/Ausschabung nur bei Endometriumsarkom zuverlässig
- Präoperative Basisdiagnostik: Blutbild, Elektrolyte, EKG, Thorax-Röntgen
Unsere Therapieprinzipien:
- Primär: Hysterektomie + bilaterale Adnexektomie
- Lymphknotenentfernung je nach Ausbreitung
- Frühstadien: laparoskopisch möglich
- Fortgeschritten: laparotomisch
- Strahlentherapie selten indiziert
- Systemtherapie (Chemo/Hormon) abhängig von Histologie und Stadium
- Rezidiv: erneute OP, Bestrahlung, Chemo oder Hormontherapie
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Zuweisung
für die Zuweisung von Patientinnen (stationär & ambulant):
Ihre Experten

Britt Moulien

Britt Moulien
Aktuelle Studien
Hier finden Sie eine Übersicht zu allen laufenden Studien im Zentrum für Gynäkologische Onkologie:
Zertifizierungen

















