Inwiefern wirkt sich die genetische Veranlagung auf das Brustkrebs- und Eierstockkrebsrisiko aus? Diese Frage wird häufig diskutiert. In einer groß angelegten Kohortenstudie haben britische Wissenschaftler versucht, dieser Frage nachzugehen.
Stark vorbehandelten Patientinnen mit hormonrezeptorpositivem-, HER2-positivem Brustkrebs steht wahrscheinlich bald eine neue Möglichkeit offen. Die Dreifachkombination aus Abemaciclib, Trastuzumab und Fluvestrant hat sich in der monarcHER-Studie als Überlegen erwiesen.
Der genaue Einfluss von Faktoren, die nicht genetischer Natur sind, wird in der Krebsforschung immer wieder neu bewertet. Welcher Lebensstil begünstigt die Entstehung von Krebs? Welchen Einfluss haben Sport und Bewegung? Britische Wissenschaftler haben eine Einschätzung bei Brustkrebs versucht.
Die Rolle von Progesteron in der Entstehung von Brustkrebs ist noch weitgehend unerforscht. Vor kurzem identifizierte Progesteron-Metaboliten könnten bei der Prognose von Brustkrebs hilfreich sein.
Hat das Alter der Eltern oder Großeltern bei der Schwangerschaft etwas mit der Prävalenz von autistischen Störungen zu tun? Dies wollten dänische Wissenschaftler herausfinden und untersuchten in dieser nationalen Kohortenstudie die Daten aus dem dänischen Gesundheitsregister.
Verschiedene Formen der Kombinationstherapie mit Bevacizumab gibt es mittlerweile bei Eierstockkrebs. Doch welche Kombination ist überlegen? Wissenschaftler um Jacobus Pfisterer haben in einer Head-to-Head-Studie untersucht, ob Carboplatin-pegylated liposomal Doxorubicin in Kombination mit Bevacizumab Vorteile im progressionsfreien Überleben…
Bei Frühgeburten und extremen Frühgeburten kann im Zeitraum zwischen 72 Stunden und 7 Tagen nach der Geburt eine Sepsis auftreten. Diese „late-onset-sepsis“ (LOS) endet in vielen Fällen tödlich für das Neugeborene. Wissenschaftler aus den USA haben am Mausmodell nachgewiesen, welche Auswirkungen die Muttermilch auf die Inzidenz der Sepsis hat.
Welche Verbindung besteht zwischen Hormontherapien bei Brustkrebs und neurodegenerativen Erkrankungen? Bislang ist die Datenlage in dieser Sparte noch relativ gering. Amerikanische Wissenschaftler um Gregory Branigan haben versucht, eine Antwort auf diese Frage zu finden.
Kann ein Beckenorganprolaps auch ohne Operation behoben werden? Worauf ist beim Einsatz eines Pessars zu achten und wie wird die alternative Therapie bei Patientinnen angenommen? Diese Fragen wollten Nicholas Rockefeller und Cara Ninivaggio in ihrem gemeinsamen Artikel, erschienen im Journal „Contemporary OB/GYN“ beantworten.
In einem so instabilen Organismus wie dem eines extremen Frühchens können schon kleinste Partikel zu heftigen Entzündungsreaktionen führen. Kann ein Leitungsfilter bei Infusionen und Medikamentengabe die Inzidenz von Entzündungsreaktionen senken?
Sind unerwartete Komplikationen bei einer sonst normalen Geburt reiner Zufall? Oder gibt es Faktoren, die die Wahrscheinlichkeit erhöhen oder senken? US-Amerikanische Wissenschaftler haben die Geburten in 576 Krankenhäusern untersucht und unterschiedliche Faktoren in Betracht gezogen.
Bisher sind nur wenig Daten zu Brustkrebstypen veröffentlicht, die nur einen positiven Hormonrezeptor aufweisen. Chinesische Wissenschaftler wollten herausfinden, ob sich das brustkrebsspezifische Überleben bei nur einem positiven Hormonrezeptor ändert.
Ähnlich wie bei Lungenkrebs, liegt auch bei Ovarialkarzinomen die hohe Sterblichkeit an der späten Entdeckung der Tumore. Eine effektive Früherkennung ist bislang noch nicht in allen Fällen möglich. Harry Whitwell und Kollegen haben versucht, Biomarker auf der Basis von Proteinzusammensetzungen zu identifizieren.
Aktuell sind drei Portionen Fisch in der Woche für Schwangere empfohlen. Dieser soll die Entwicklung des Kindes unterstützen. Doch wie wirkt sich der Konsum von Fisch während der Schwangerschaft auf Metabolismus und Entzündungen im frühen Kindesalter aus? Und wie steht es mit der Quecksilberbelastung?
Frauen mit verbleibendem Eierstockkrebs nach der OP haben nachweislich schlechtere Chancen. Doch lassen sich diese durch die Gabe von einer intraperitonealen Gabe von Carboplatin in Kombination mit Paclitaxel mit hoher Dosisdichte verbessern? In dieser kleinen Phase-2-Studie wollten die Wissenschaftler genau dies herausfinden.