Wie hoch ist die Prävalenz der Lebendgeburten bei Kindern mit Down-Syndrom und wie stark ist der Rückgang infolge von Schwangerschaftsabbrüchen? Mit diesen Fragen haben sich Forscher aus den USA drei Jahre lang beschäftigt.
Jeder Monat zählt - so prekär kann man die Lage bei Patientinnen mit metastasierendem HER2-positivem Brustkrebs beschreiben. Einen Kopf-an-Kopf-Vorteil zu Trastuzumab beim progressionsfreien Überleben haben Forscher um Hope Rugo nun für den neuen, chimärischen Antikörper Margetuximab festgestellt.
Diagnose Krebs – das schockt sicherlich jeden Patienten. Umso verständlicher ist es, wenn Betroffene alles daran setzen, ihre Heilung zu unterstützen, indem sie auf Mittel zurückgreifen, die in ihrer Hand liegen. Vitaminpräparate und Kräuterextrakte zählen dazu. Mit unabsehbar fatalen Folgen, sagen Richard Lee und Kollegen.
Im Lauf einer Trastuzumab-Therapie bei metastasierendem HER2-positivem Brustkrebs ist eine Resistenz gegen das Mittel unausweichlich. Ob als Alternative der irreversible pan-HER-Inhibitor Pyrotinib einsetzbar ist, haben nun Binghe Xu und Kollegen untersucht. Das Ergebnis lässt hoffen.
Der Wert des Stillens steht außer Frage. Da Covid-19 inzwischen ein aus dem Gesundheitswesen nicht mehr wegzudenkender Faktor ist, spielt hierbei auch die Impfung eine tragende Rolle. Unklar ist bislang jedoch, ob stillende Frauen auch geimpft werden sollten. Die Autoren dieser Korrespondenz finden: Ja.
Haben Frauen bereits Fehlgeburten erlitten, kann die regelmäßige Einnahme niedrig dosierter Acetylsalicylsäure (ASS) die Chance auf eine Lebendgeburt steigern. Dies ist das Ergebnis einer US-Studie.
Schwanger mit Autoimmun-Erkrankung: Das ist sicherlich für jede Patientin eine große Herausforderung. Die Angst, dem Ungeborenen durch die Medikation zu schaden, durch das Absetzen aber sich selbst zu schaden, sind da nur verständlich. Im Falle der Psoriarsis geben diese Autoren jedoch Entwarnung: so scheint weder die Erkrankung noch die Medikation…
Die Auswirkungen von Cannabis auf die Fruchtbarkeit standen im Mittelpunkt von Untersuchungen, die Experten um Sunni Mumford vom National Institute of Child Health and Human Development in Bethesda/Maryland durchgeführt haben.
BRCA1 und BRCA2 sind die bislang prominentesten Genvariationen, die für das Brustkrebsrisiko eine Rolle spielen. Doch das Feld der möglichen Verursacher ist weit – und konnte nun in zwei groß angelegten Studien genauer abgesteckt werden. So wurden neben den BRCA-Varianten 8 weitere, wichtige Gene identifiziert.
Inwieweit hängen Mond- und Menstruationszyklen zusammen? Dieser Frage ist das Team um Charlotte Helfrich-Förster von der Universität Würzburg nachgegangen.
Ein Schwangerschaftsdiabetes erhöht das Risiko für späteren Typ-2-Diabetes, was wiederum ein starker Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen darstellt. Soweit bekannt. Unklar war allerdings, ob Frauen, die nach der Schwangerschaft wieder normoglykämisch werden und bleiben, auch von diesem erhöhten Risiko betroffen sind. Nun sagen Erica…
Ist eine Frau an einem Zervixkarzinom erkrankt, kann sie bei einer vaginalen Geburt Krebszellen auf ihr Kind übertragen. Das Team um Ayumu Arakawa vom Nationalen Krebszentrum in Tokio hat die Möglichkeit der Übertragungen von Krebserkrankungen durch die Mütter auf ihre Kinder nun mithilfe eines Genvergleichs nachgewiesen.
Die Auswirkungen des ersten Corona-Lockdowns auch auf die Reproduktionsmedizin stehen im Mittelpunkt einer Untersuchung des Teams um Maria Teresa Villani vom Arcispedale Santa Maria Nuova in Reggio Emilia.
Kinder von Müttern, die in der Stillzeit Kuhmilch trinken oder Milchprodukte zu sich nehmen, haben ein geringeres Risiko für Nahrungsmittelallergien. Das ist das Ergebnis einer Studie, die Wissenschaftler um Dr. Mia Stråvik von der Chalmers-Universität in Göteborg durchgeführt haben.