Die hohe Zahl der Kaiserschnitte in Deutschland ist umstritten. Sind alle medizinisch notwendig? Die Techniker-Krankenkasse hat nun untersucht, wie gesund sich die Kinder ihrer Versicherten nach einer Sectio entwickeln. Was bedeuten die Ergebnisse?
Es ist die Zeit des großen Glücks: Nach über neun Monaten des Wartens, Hoffens und manchmal auch Bangens liegt das neue Familienmitglied zufrieden schlafend im neu eingerichteten Kinderzimmer. Die frisch gebackenen Eltern sind stolz und überglücklich. Oder doch nicht?
Im Stadium III oder IVA birgt ein Endometriumkarzinom ein signifikantes Risiko für ein systemisches und lokales Rezidiv. Wie das NEJM berichtet, überleben Patientinnen mit entsprechender Diagnose nicht länger ohne Rückfall – egal, ob man die Chemotherapie durch eine Bestrahlung ergänzt oder nicht.
Insgesamt ist die Anzahl der Fehl- und Totgeburten zurückgegangen, doch nicht bei Schwangeren mit Typ-I- und Typ-II-Diabetes. Welche Risikofaktoren ausschlaggebend sind und wie sich diese auf Mutter und Kind auswirken, hat eine bevölkerungsbasierte Kohortenstudie der Universität Glasgow nun untersucht.
Der Wirkstoff gegen Akne Isotretinoin kann gravierende Auswirkungen auf eine Schwangerschaft haben. Daher gelten in den USA strenge Kontrollmaßnahmen in Form der iPLEDGE Kartei. Doch wie effektiv sind die Kontrollen tatsächlich?
Am 6. und 7. September 2019 findet in der Universität zu Lübeck erstmals der Lübecker interprofessionelle Perinatalkongress statt. Mit 512 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist das Audimax der Universität komplett ausgebucht. Es handelt sich um eine der größten Fortbildungsveranstaltungen dieser Art in Deutschland.
In NRW trinken noch immer zu viele Menschen Alkohol in bedenklichem Ausmaß. Davor warnen Experten und raten vor allem der Jugend und Schwangeren: Am besten keinen Tropfen.
Ist eine Verlängerung der Chemotherapie nach Operation bei Eierstockkrebs der Stufe IIIc und IV sinnvoll? Diese Frage stellten sich amerikanische Wissenschaftler um Josephine Kim vor Kurzem. Sie untersuchten das progressionsfreie Überleben und das Gesamtüberleben bei mehr als drei Chemotherapiezyklen.
Hat eine Mutter viel Stress während der Schwangerschaft, könnte das zu einer veränderten Reaktion der Gene in Nervenzellen auf Stress im späteren Leben des Kindes führen. Dies legt die jüngst im renommierten Fachjournal PNAS publizierte Studie von internationalen Forscherinnen und Forschern unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie…
Haben Diagnoseverfahren, welche ionisierende Strahlung beinhalten in den vergangenen Jahren bei Schwangeren zugenommen? Dieser Frage ist eine kanadische Studie unlängst nachgegangen und bewegt sich damit in einem Feld, das noch kaum erforscht ist.
Frauen mit Brustkrebs im Frühstadium können künftig einen Biomarker-Test von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt bekommen. Ein Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) von Juni dazu trat am Freitag in Kraft, wie das Entscheidungsgremium von Ärzten, Kassen und Kliniken in Berlin mitteilte. Der Test könne bei Entscheidungen helfen, ob…
Welche Auswirkungen faserreiche Kost und damit ein hoher Wert der kurzkettigen Fettsäure Acetat auf Mutter und Kind haben, untersuchten Wissenschaftler aus Sidney in einer mehrteiligen Studienreihe. Dabei stießen Ralph Nanan vom Charles Perkins Centre der Universität Sidney und Kollegen auf interessante Ergebnisse.
Nicht alle lokal fortgeschrittenen Brustkrebs-Tumore sprechen gleich gut auf die neoadjuvante Chemotherapie an. Je früher die Reaktion des Tumors auf die Therapie festgestellt werden kann, desto besser die Überlebenschancen der Patientin. Für die frühe und sichere Diagnose haben Wissenschaftler der Universität Toronto unlängst einen…
Es war eine ganz unkomplizierte Geburt: Viktoria Barbara kam 2600 Gramm schwer und 46 Zentimeter groß am Universitätsklinikum Jena (UKJ) auf die Welt. Mit zwei kleinen Besonderheiten: Ihre Mama Theresa war Teilnehmerin an der Hebammenstudie „Be-Up: Geburt aktiv“, die an 16 Kliniken läuft und an der sich auch das UKJ beteiligt. Und Viktoria Barbara…
Ärzte behandeln nicht nur Krankheiten und Symptome, sondern sind oftmals auch eine mentale Stütze für ihre Patienten. Doch wer kümmert sich um die Psyche der Ärzte selbst? In Zeiten, da Burnout-Syndrome bei medizinischem Personal immer häufiger werden hat eine Studie aus den USA versucht, Ärzte im Alltag zu unterstützen.