BrustkrebsBRCA1/BRCA2-Mutationsträgerinnen: Schwangerschaft nach Diagnose ist möglich und erhöht Sterberisiko NICHT

Christine Zilinski

Ipopba/stock.adobe.com
Etwa 12% aller jungen Brustkrebspatientinnen weisen eine Keimbahnmutation auf. Diese Studie liefert, gesichert mit einer großen Datenmenge, die Erkenntnis, dass auch BRCA-Trägerinnen schwanger werden können, ohne ein erhöhtes Rezidivrisiko fürchten zu müssen.

Bisherige Studien, die sich mit Fertilität und Schwangerschaftsausgang bei Brustkrebsüberlebenden beschäftigt haben, hatten nur selten den Fokus auf Mutationsträgerinnen. Um auch für diese Patientinnengruppe aussagekräftige Daten für die Familienplanung zu gewinnen, wurde diese globale Retrospektive durchgeführt. So zeigt sich: junge Brustkrebsüberlebende mit Genmutation müssen die Schwangerschaft nicht fürchten.

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