Bereitschaft zur HPV-Impfung lässt zu wünschen übrig

Mehr Forschung für effektive Aufklärung nötig

Robert Kneschke - AdobeStock

Unbeschwerter Sex für Teenager, das war einmal. Heute wissen wir, dass zum Beispiel die sexuell übertragbaren Humanen Pappilomaviren (HPV) für die meisten Infektionen im Genitalbereich verantwortlich sind. In der Regel heilt diese Infektion folgenlos ab, wenige Betroffene erkranken jedoch an Feigwarzen, Dysplasien oder Krebs – vor allem Gebärmutterhalskrebs. Den besten Schutz bietet eine Impfung vor dem ersten Sexualkontakt. Deshalb empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) in Deutschland eine Impfung bei 9- bis 14-jährigen Jugendlichen. In den USA ist die Impfung für 11- bis 12-Jährige empfohlen, wird aber nicht gut angenommen.

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